Freitag, Mai 24, 2024

Transalp, Radreisen, …

transalp-szene mit asphaltierter passtrasse

Die malerische Kulissen der Region Garda Trentino mit dem Fluss Sarca, der alpinen Landschaft und den bezaubernden Kastanien- und Buchenwäldern oder die schlangengleich sich hochwindenden Kurven eines Alpenpasses, Radreisen, im Bild oben eine“ transalp“, stecken voller atemberaubender Ausblicke und Erfahrungen.

Vorausetzung für eine gelungene Radreise sind eine sorgfältige Vorbereitung und Planung der einzelnen Schritte. Dabei geht es nicht nur um die Streckenplanung, sondern natürlich auch um die Ausstattung, die man auf dem „Abenteuer Transalp“ dabei hat.

Gravelbikes verbinden die beiden Zweiradwelten „Mountainbike“ und „Rennrad“.

Je nach Streckenwahl ist man entweder mit einem Mountanbike oder mit einem Rennrad unterwegs. Gravelbikes verbinden die beiden Zweiradwelten.

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Das Gravelbike.

Eine geltende Definition von „Gravelbike“ ist : ein agiles Rad, mit mehr Reifenbreite und optimaler Geometrie, das dafür ausgelegt ist, den Übergang von Asphalt und Offroad zu ermöglichen. Der Fokus ist dabei, schnell und effizient auf unbefestigten Untergründen unterwegs zu sein, auch auf längeren Strecken.

Ob die ebenen Untergründe aus mehr oder weniger gutem Asphalt oder auch aus unbefestigten Wegen bestehen, ist egal. Es macht auch Spass, mit eine Gravelbike glatte Singletrails und auch das eine oder andere ruppigere Offroad-Stück zu fahren.

Das Mountainbike.

Wenn die Trails aber steil und verblockt sind, grobe Steine im Weg liegen oder viele ausgewaschene Wurzeln auf dem Weg „liegen“, wird es, abhängig vom Können des Fahrers oder der Fahrerin, irgendwann uncool.

Dicke Reifen und genug Federweg sind dann unablässlich. Ergo rückt das Mountainbike in den Focus. Ein Hardtail mit fetten Reifen besitzt, bei richtigem Luftdruck, schon jede Menge Dämpfung und Grip. Optimal eingestellte Federelemente erhöhen das Fahrvergnügen „transalp“ nochmal.

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alpenmotiv

Die Route.

Grundsätzlich gilt: im Zweifel bei unbekannter Strecke mit einem Rad einer Kategorie „höher“ erscheinen.

Strassen-Event (Brevet, Bikepacking, etc.): das Gravelbike. Oft ist der Asphalt schlecht, Gravel-Abschnitte sind dabei und 5 Kilometer Baustelle mit Schotterpassage warten auch noch auf dich. Auch bist du bei der ad-hoc-Streckenwahl frei und kannst auch mal durch den Wald abkürzen.

Gravel-Event: Gravelbike, alternativ das Mountainbike. Es hat vorher wochenlang geregnet und alles, was nicht asphaltiert ist, ist „unter Wasser“ oder tiefer Schlamm. Steile, nasse und verwurzelte Anstiege und jede Menge Höhenmeter erwarten dich.

Mountainbike-Event: 5.000hm, maximal 30% Steigung – bring das ganz grosse Besteck – am Besten ein XC-Fully, wenn nicht sogar ein Endurobike!


Die Ausrüstung.

Das Equipment sollte leicht und kompakt verstaubar sein. Wer bereits Ausrüstung für Mehrtageswander- oder Trekkingtouren hat, kann die auch für’s Bikepacking nutzen. Zusätzlich zum Transport am Rad, kann mit einem Rucksack das Packvolumen erhöht werden.

Wer eine „transalp“ mit mehreren hochalpinen Passankünften und daraus resultierend, auch verschiedenen Wetterzonen, plant, sollte auf jeden Fall das richtige Equipment dabei haben. Regen- und Kältebekleidung sind essentiell, Wechselklamotten sollten auch dabei sein. Bekleidung für die Zeit, in der man nicht auf dem Rad sitzt, gehören auch in’s Gepäck, der Region und Jahreszeit entsprechend.

Fahrradbeleuchtung mit entsprechender Auflademöglichkeit, sowie ein Erste-Hilfe-Set mit Pflaster, Verband und Salben sind obligatorisch. Werkzeug, Luft und Ersatzteile für den Pannenfall oder Mittel zur Bikepflege unterwegs sind empfehlenswert.

Mit einem GPS-Gerät und vorher geplanten Routen verhindert man ungewollte „extra-km“. Sinnvolle Apps auf dem Handy sind oft wertvolle Helferlein.

fahrrad meier motiv transalp-equipment

Wer wild campen möchte, kommt an Schlafsack, Iso-/Hängematte oder Zelt nicht vorbei.

Selbstverpfleger führen einen kleinen Aufschraubkocher mit Gaskartusche sowie ein Halbliter-Kochtopf plus leichtem Besteck mit. Für die Flüssigkeitsversorgung können klassische Fahrradflaschen oder auch ein Trinksystem zum Einsatz kommen. Und nicht selten finden ein paar Freaks oft auch noch genügend Platz, um unterwegs einen guten Kaffee aus der eigenen Espressokanne zu geniessen.


Die Planung einer Radreise.

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Routenwahl.

Informiere dich über verschiedenen Routenoptionen, deren Schwierigkeitsgrade und auch regionale Highlights. Für die Planung sind Karten, Apps, GPS-Geräte und das Internet wichtige Helfer.

Terminplanung.

Für den Zeitrahmen solltest du in erster Linie die regionalen klimatischen Vorgaben und aktuelle Wettervorhersagen berücksichtigen. Die Länge der Tagestouren sollten der Fitness und den Skills der Gruppe oder des Fahrers angepasst sein.

Ausrüstung und Vorbereitung.

Stelle die Ausrüstung sorgfältig zusammen. Erfahrungswerte von erfahrenen Bikepackern sind wertvoll. Achte auf Gewicht und darauf, dass für verschiedene Wetterlagen geeignete Bekleidung dabei sind.

Während einer „transalp“ kann das Wetter schnell und extrem umschlagen. Sei also darauf vorbereitet.

Das Rad muss selbstverständlich in einem Top-Zustand sein.

Übernachtungen.

Wer nicht wild campen möchte, der sollte die Übernachtungen auch im Voraus planen. Hütten, Campingplätze und Hotels sind gerade in der Hochsaison oft ausgebucht. Beim wild campen gilt es, zu eruieren, ob dies erlaubt ist.

Fitness.

Wer sich im Training „quält“, kann den Wettbewerb geniessen. Diese extreme Ansicht meint, dass, wer gut trainiert losfährt, die Reise in vollen Zügen auskosten kann.

Wer den Tagestouren angepasste Einheiten, auch bei schlechtem Wetter, ausreichend trainiert, ist physisch und psychisch gut vorbereitet.

Verpflegung.

Wer sich selbst verpflegt, sollte daran denken, dass es Tage und Gegenden gibt, wo man keine Möglichkeit hat, Nachschub zu kaufen.

Führe immer ausreichend Getränke und ein paar Energiespender mit dir.

Der Notfall.

Es muss nicht immer ein Sturz oder Unfall sein. Bereits „kleinere Wehwehchen“, wie etwa wunde Stellen im Sitzbereich können den Spass an der Reise erheblich mindern. Da hilft die richtige Bestückung des Erste-Hilfe-Sets.

Wer allein unterwegs ist, muss für extreme Fälle auf jeden Fall das Smartphone griffbereit haben. Freunde oder Verwandte zuhause, die über den Reiseverlauf informiert sind, könne auch wertvolle Helferdienste leisten.


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